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Charting

Beim Charting-Widget handelt es sich um ein professionelles Analysetool mit zahlreichen Funktionen. An dieser Stelle sollen nur die wichtigsten Funktionen und Bedienhinweise erläutert werden.

1. Menübar

Neben dem Aktionsmenü gibt es im Chart-Widget eine Menübar, über die Sie sämtliche Einstellungen für den Chart vornehmen sowie den Chart bearbeiten können. Die Menübar wird automatisch eingeblendet, sobald Sie das Chart-Widget angeklickt haben. Dort finden Sie u.a. Werkzeuge zum Bearbeiten der Charts, Indikatoren sowie die Funktionen zum Speichern und Laden Ihrer Analysen.

Auf dem Rahmen des Widgets befindet sich der Fullscreen-Button (orange Markierung). Über diesen wird der Chart maximal vergrößert.

Auf dem Rahmen des Widgets befindet sich der Fullscreen-Button (orange Markierung). Über diesen wird der Chart maximal vergrößert.

2. Erklärung der Legende

Jeder Basiswert und Indikator wird im Charting oben links in der Legende angezeigt. Wenn man über diese Legende fährt erscheinen verschiedeneIcons, welche spezielle Funktionen enthalten.

Einblenden/Ausblenden (1): Hiermit können Sie den Indikator oder Basiswert/Benchmark im Charting ausblenden, sodass dieser nicht mehr im Charting erscheint, aber in der Legende immer noch ausgegraut vorhanden ist. Wieder in Klick darauf, wird das jeweilige Element wieder eingeblendet.

Duplizieren (2): Kopieren Sie ganz einfach den jeweiligen Basiswert, Benchmark oder Indikator.

Auswählen (3): Haben Sie einen Indikator eingezeichnet, möchten ihn jedoch mit anderen Parametern darstellen, klicken Sie in der Legende auf den kleinen Kreis; rechts im Chart öffnet sich ein Fenster, in dem Sie nun verschiedene Änderungen (Parameter, Farben, Vorlagen) vornehmen können.

Standardmäßig wird der EMA(14) geladen. Das Fenster zur Änderung der Periodenzahl können Sie über den kleinen Kreis in der Legende oder über das "Objekte"-Icon (2. Button von rechts in Toolbar) öffnen.

Standardmäßig wird der EMA(14) geladen. Das Fenster zur Änderung der Periodenzahl können Sie über den kleinen Kreis in der Legende oder über das “Objekte”-Icon (2. Button von rechts in Toolbar) öffnen.

Nach oben oder unten (4 und 5): Durch diese Funktion können Sie z.B. ihren EMA in einem extra Fenster innerhalb des Charting-Widgets verschieben oder auch Indikatoren wie der MACD, die normalerweise in einem extra Fenster angezeigt werden, zu dem Fenster vom Basiswert hinzufügen:

Mi Klick auf den Pfeil nach unten in der Legende verschiebt sich der EMA in ein separates Fenster unter den L&S DAX.

Mi Klick auf den Pfeil nach unten in der Legende des EMAs verschiebt sich der EMA in ein separates Fenster unter den L&S DAX.

Mit Klick auf den Pfeil nach oben in der Legende des MACDs wird der MACD zum L&S DAX hinzugefügt. Natürlich mit zwei verschiedenen Achsen (links und rechts).

Löschen (6): Mit Klick auf das Kreuz können Sie den Indikator oder die Benchmark vom Chart entfernen.

3. Vollbildmodus

Sie können einen Chart ganz einfach im Vollbildmodus darstellen. Klicken Sie hierfür auf das Fullscreen-Symbol auf dem Widgetrand oder auf „Vollbild“ im  Aktionsmenü des Chart-Widgets unter “Widget”.

Wollen Sie wieder in Ihre Ausgangsansicht zurückkehren, klicken Sie nach Bearbeitung des Charts wieder auf das Fullscreen-Symbol am Widgetrand oben rechts.

Auch ein Drücken der f-Taste (fullscreen) lässt Charts in den Vollbildmodus wechseln. Sie können auf diese Weise schnell über die Tastatur zwischen den beiden Chartgrößen hin- und herwechseln.

4. Kontextmenü

Ein Rechtsklick auf eines der Instrumente oder Werkzeug, erhalten sie ein Kontextmenü, durch das Sie das Element bearbeiten können (kopieren, löschen, verlängern usw.).

Hier sehen Sie das Kontextmenü eines EMAs, welchen Sie z.B. durch Verschieben in ein extra Fenster nach unten oder nach oben herauslösen können.

Hier sehen Sie das Kontextmenü einer Trendlinie. Eine Besonderheit ist, dass Sie diese Linie ganz schnell zu einem Trendkanal konvertieren können.

5. Erstellen von Vorlagen

Sie können auch eigene Vorlagen erstellen. Um Ihre favorisierten Charteinstellungen als Vorlagen abzuspeichern, gehen Sie folgendermaßen vor: Bevorzugen Sie beispielsweise als Grundeinstellungen einen 6-Monats-Chart mit dem EMA 200 und als Indikator den MACD, können Sie diese Einstellungen festhalten. Dafür dient das Rädchen oben links in der Menübar. Im Dropdown-Menü wählen Sie im Anschluss den Punkt „als Vorlage speichern“ und vergeben für diese Konfiguration einen Namen, beispielsweise „meine Vorlage“.

Danach können Sie diese Konfiguration als gespeicherte Vorlage unter Ladeoptionen/Vorlage auswählen.

Sie können mehrere Chart-Widgets mit der Kursliste kombinieren. Denkbar sind beispielsweise Charts mit verschiedenen Zeitebenen und/oder verschiedenen Charttypen (Candlestick-/Liniencharts).

6. Standardvorlage festlegen

Standardmäßig werden bei Charts der Kursverlauf der letzten 6 Monate und Kerzen (rot/grün) mit Tagesintervall angezeigt. Sie können mit wenigen Mausklicks eine eigene Standardeinstellung festlegen: Wählen Sie zunächst einen Zeithorizont, Intervall, Kursdarstellung (Linie, Kerzen, OHLC, Mountain, Heikin Ashi, Kagi, Rento, Point and Figure) und Kerzenfarben aus. Nachdem Sie Ihre individuelle Chartansicht eingestellt haben, klicken Sie auf das Zahnrad-Symbol und wählen „als Vorlage speichern“.

Es öffnet sich ein neues Fenster: Klicken Sie hier das Feld „als Standardvorlage verwenden“ an. Die Vergabe eines Namens ist dabei nicht notwendig.

Um Ihre Charts in der von Ihnen gesetzten Vorlage anzeigen zu lassen, müssen Sie über das Aktionsmenü die „Ladeoptionen“ einblenden und dann bei Autochart  „deaktiviert“ sowie als Vorlage „meine Standardvorlage“ auswählen.

Haben Sie beispielsweise einen Dax-Chart mit Trendlinien, Unterstützungen und Fibonacci-Retracements bearbeitet und gespeichert, wird genau diese zuletzt gespeicherte Version des Charts dargestellt.

7. Verwendung von vordefinierten Vorlagen

Konfigurierte Charts erhalten Sie mit unseren Vorlagen:

Godmode Standard 1: EMA 50, EMA 200, Volumen

Godmode Standard 2: Bollinger Bänder, MACD, CCI, Momentum

Godmode Intraday Standard: PSAR, Pivot Points, Slow Stochastic, DMI, MACD

Ichimoku: Ichimoku, Volumen, OBV

Selbstverständlich können Sie alle vier Vorlagen gleichzeitig verwenden. Hierzu müssen Sie vier Chart-Widgets öffnen und diesen Charts jeweils eine Vorlage zuweisen.

8. Tags vergeben

Haben Sie von einer Aktie zwei oder mehr Analysen erstellt und abgespeichert, wird – wenn Sie dem obigen Beispiel folgen – stets die letzte Analyse geöffnet. Möchten Sie aber Ihre Analysen in je einem Chart-Widget sehen, müssen Sie tags vergeben.

Wir gehen von folgendem Beispiel aus: Sie möchten von Ihren Aktien in der Watchlist je eine kurz- und eine langfristige Analyse erstellen und stets beide Analysen sehen, wenn Sie die Watchlist durchklicken. Gehen Sie folgendermaßen vor:

Schritt 1: Nachdem Sie den Chart in der kurzfristigen Analyse bearbeitet haben, gehen Sie auf das Zahnrad-Symbol der Charting-Menüleiste und klicken auf „Speichern als”.

Schritt 2: Geben Sie nun im oberen Teil des Fensters einen Namen für den Chart ein; und im unteren Teil vergeben Sie einen tag. Danach klicken Sie auf „Speichern”.

Tipp: Ein tag (engl. Etikett) ist ein Merkmal, das alle mit dem tag versehenen Charts gemeinsam haben; Sie klassifizieren mit der Vergabe von bestimmten tags also sozusagen Ihre Charts. Sie haben bei der Vergabe des tag-Namens freie Wahl, achten Sie aber darauf, dass mit den tags die Chart-Analysen klar voneinander unterscheidbar sind. Sie müssen nicht mit tags arbeiten, wenn Sie nur eine Analyse pro Wert machen (in diesem Fall setzten Sie den Button einfach auf „letzten”; siehe oben); Sie können aber selbstverständlich auch mehr als nur zwei tags vergeben: Erstellen Sie z.B. von den Sie interessierenden Aktien oder Indizes Charts in 3 Zeiträumen, nämlich von einem Monat, einem Jahr und drei Jahren, bietet es sich an, für jeden dieser Zeiträume einen tag zu vergeben (z.B. “Monat”, “Jahr” und “3 Jahre”). Andere denkbare tags wären „Kerzen” und „Heikin Ashi”, falls Sie von Ihren Charts je zwei Analysen (mit Kerzen und mit Heikin Ashi) machen.

Schritt 3: Wiederholen Sie Schritt 1 und 2 für alle Werte, für die Sie eine Langfrist-Analyse erstellt haben; als tag vergeben Sie z.B. „langfristig”. Beachten Sie, dass die Speichernamen aller Charts sich unterscheiden müssen.

Schritt 4: Öffnen Sie nun auf Ihrem Desktop so viele Chart-Widgets, wie Sie verschiedene tags vergeben haben und verbinden Sie diese mit der Watch- oder Kursliste zu einem Set. Haben Sie zwei Tags vergeben („kurzfristig”, „langfristig”) öffnen Sie zwei Chart-Widgets; markieren Sie zunächst das eine Chart-Widget und wählen im Aktionsmenü (Ladeoptionen/Autochart) einen der beiden vergebenen tags aus. Für das andere Chart-Widget wählen Sie den anderen tag.

Klicken Sie jetzt durch die mit den Charts verknüpfte Watch- oder Kursliste, werden Chartanalysen für alle Werte, für die die jeweiligen tags vorliegen, angezeigt.

Zum Löschen eines tags fahren Sie mit dem Mauszeiger über das abgespeicherte tag. Neben dem tag-Namen erscheint ein X. Klicken Sie darauf, und der tag wird dauerhaft entfernt. Das Löschen und Umbenennen von tags ist auch in der Dateiverwaltung möglich.

Wichtiger Hinweis: Auf Guidants gibt es eine festgelegte Reihenfolge, was die Chartdarstellung betrifft. Haben Sie unter Aktionsmenü/Ladeoptionen die Einstellung „Autochart: aktiviert“ bzw. einen tag ausgewählt, hat diese Funktion gegenüber der Vorlage generell Vorrang. Guidants sucht also zunächst, ob Sie einen personalisierten Chart angefertigt und abgespeichert haben und zeigt vorrangig diesen an. Findet Guidants indes keinen abgespeicherten Chart, greift die Funktion Vorlage. Ist wiederum auch unter Vorlagen der Button „leerer Chart“ aktiviert, erscheint nur der Rohchart.

Wichtiger Hinweis: Auf Guidants gibt es eine festgelegte Reihenfolge, was die Chartdarstellung betrifft. Haben Sie unter Aktionsmenü/Ladeoptionen die Einstellung „Autochart: aktiviert“ bzw. einen tag ausgewählt, hat diese Funktion gegenüber der Vorlage generell Vorrang. Guidants sucht also zunächst, ob Sie einen personalisierten Chart angefertigt und abgespeichert haben und zeigt vorrangig diesen an. Findet Guidants indes keinen abgespeicherten Chart, greift die Funktion Vorlage. Ist wiederum auch unter Vorlagen der Button „leerer Chart“ aktiviert, erscheint nur der Rohchart.

Beachten Sie bitte, dass man die Hintergrundfarbe des Charts nachträglich nicht ändern kann. Es wird jeweils die Hintergrundfarbe angezeigt, mit der der Chart abgespeichert wurde.

9. Charteinstellungen beibehalten

Sie können mit wenigen Mausklicks erreichen, dass ein Chart seine Einstellungen (z.B. Zeithorizont, Kerzenintervall, Formatierung, eingezeichnete Indikatoren etc.) beibehält. Dies ist dann sinnvoll, wenn Sie eine Kursliste durchklicken wollen und bei jedem Wert z.B. die gleiche Zeiteinstellung und der gleiche Indikator mitangezeigt werden soll.

Gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Verknüpfen Sie den Chart mit der Kursliste
  • Nehmen Sie im Chart-Widget die gewünschten Einstellungen vor (Zeithorizont, Kerzenintervall, Indikatoren etc.)
  • Aktionsmenü/Ladeoptionen: Wählen Sie im Feld VORLAGE die Option „Einstellungen beibehalten” aus; stellen Sie ggf. die AUTOCHART-Funktion auf „nicht nutzen”.

Wenn Sie nun die Kursliste durchklicken, wird die Einstellung im Chart-Widget für jeden Wert beibehalten. Möchten Sie weitere Chart-Widgets hinzufügen, wählen Sie für jedes neue Chart-Widget „Einstellungen beibehalten”.

Bei Verwendung der Funktion „Charteinstellung beibehalten“ wird die Chart-Konfiguration nicht gespeichert und muss beim nächsten Starten von Guidants neu angelegt werden.

10. Verknüpfung mit Listen-Widgets (Kursliste, Watchlist)

Von folgendem Beispiel wird ausgegangen: Sie haben eine Kursliste geöffnet und diese über die Farbbuttons unten links mit einem Chart-Widget verknüpft. Beim Klicken auf die einzelnen Werte wird parallel dazu der Chart des jeweiligen Titels angezeigt.

11. Zoom- und Skalierungsfunktion

Guidants bietet Ihnen eine Vielzahl an Möglichkeiten, in den Kursverlauf hinein- und wieder herauszuzoomen. Beispiele sind die Zoomfunktion oder die Skalierungsmöglichkeiten über die Achsen. Klicken Sie mit der Maustaste auf die Zeit- oder Preisachse und drehen Sie dann das Mausrad, vergrößern bzw. verkleinern Sie die Abstände.

Wenn Sie in einen exakten Datumsbereich hineinzoomen möchten, können Sie auch auf die Zoomfunktion in der Menüleiste zurückgreifen. Klicken Sie dazu einfach auf das Lupen-Symbol – die Zoomfunktion ist nun aktiviert. Markieren Sie jetzt mit dem Mauszeiger den Chartbereich, in den Sie hineinzoomen möchten (dieser wird dabei farblich hervorgehoben). Der Chart wird nun automatisch auf exakt diesen Bereich vergrößert.