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Pattern Scout-Widget

Grundlagen

Das Pattern-Scout-Widget hilft Ihnen dabei, lukrative Trading-Setups und potenzielle Trading-Kandidaten aufzuspüren. Auf Basis der charttechnischen Analyse und mithilfe komplexer mathematischer Algorithmen werden rund 1.400 Basiswerte fortlaufend nach Signalen gescannt. Gefundene Signale werden Ihnen sofort angezeigt. Sie können selbst festlegen, nach welchen Signalen das Widget suchen soll und sich automatisch benachrichtigen lassen, wenn ein passendes gefunden wurde (exklusiv für Abonnenten von Guidants PROup/PROmax).

Zum Pattern Scout-Widget

So funktioniert’s

Die Funktionen des Pattern Scout-Widgets verteilen sich auf vier Tabs:

  1. „Pattern Scout Signale“
  2. „Pattern Scout Filter“
  3. „Meine Filter“  (exklusiv für Abonnenten von Guidants PROup/PROmax)
  4. „Meine Favoriten“ (exklusiv für Abonnenten von Guidants PROup/PROmax)

Bereich „Pattern Scout: Signale“

Hier sehen Sie die neuesten Signale, die das Pattern-Scout-Widget gefunden hat. Die Signale sind chronologisch absteigend sortiert. Wird ein neues Signal gefunden, erscheint es also automatisch ganz oben.

Welche Signale Ihnen hier angezeigt werden, können Sie zum einen im Bereich „Pattern Scout: Filter“ festlegen. Zum anderen haben Sie auch die Möglichkeit, Basiswerte im Widget abzulegen oder Basiswerte in anderen Widgets, die mit diesem Widget verknüpft sind, anzuklicken: Es wird dann automatisch nur nach Signalen zu diesen Basiswerten gesucht.

Wie Ihnen die Signale angezeigt werden, können Sie über das Menü „Darstellung“ festlegen. Diese Darstellungsmöglichkeiten gibt es:

  • „Ticker“: Darstellung der Signale in Einzelansicht mit diversen Informationen. Über das Menü „Details“ können Sie Charts ein- und ausblenden und festlegen, welche Informationen angezeigt werden sollen. Für die berechneten Kursmarken können Sie Alarme einrichten, indem Sie auf das Glöckchen-Symbol klicken. (Bitte beachten Sie: Um diese Funktion nutzen zu können, benötigen Sie einen Guidants-Account und müssen eingeloggt sein)
  • „Charts“: Chartgalerie-Ansicht der Signale. Fahren Sie mit der Maus über einen Chart, werden in der unteren Hälfte Details zum jeweiligen Signal aufgeführt. Welche, können Sie im Menü „Details“ einstellen.
  • „Liste“: Listen-Ansicht der Signale. Die angezeigten Spalten, nach denen Sie auch sortieren können, legen Sie über das Menü „Details“ fest.
  • „Matrix“ (exklusiv für Abonnenten von Guidants PROup/PROmax): Eine tabellenartige Ansicht der gefundenen Signale. Jede Spalte steht für ein Signal, das Sie festgelegt haben, jede Zeile für einen Basiswert, den Sie nach diesen Signalen durchsuchen möchten. Die Matrix zeigt ihnen folglich sehr übersichtlich, in welchen Basiswerten aktuell welche Signale vorliegen. Mit Klick auf eine Tabellenzeile werden diese Signale angezeigt.

Tipp: der Vollständigkeit wegen zeigt Ihnen der Pattern Scout auch Signale an, die bereits vor längerer Zeit gefunden wurden. Klicken Sie im Aktionsmenü links auf „Darstellung“ und dann auf „Alte Muster ausblenden“, wenn Ihnen diese Signale nicht angezeigt werden sollen.

Bereich „Pattern Scout: Filter“

Hier können Sie gezielt nach den Signalen suchen, die Sie interessieren, indem Sie diverse Filter anlegen. Abonnenten von Guidants PROup/PROmax können diese Filter auch speichern. Oder Sie wählen aus einer Reihe von Filtern aus, die im Pattern Scout bereits vordefiniert sind. Per default ist der Standard-Filter aktiviert.

Um einen eigenen Filter einzustellen, deaktivieren Sie zunächst den Standard-Filter.

Sie können folgende Filter einstellen:

  • „Werte“: der wichtigste Filter. Hier legen Sie fest, welche Basiswerte das Pattern-Scout-Widget nach Signalen durchsuchen soll. Sie können einzelne Basiswerte, in Kurslisten enthaltene Werte (inklusive von Ihnen selbst angelegte Watchlisten), Indizes oder ganze Depots durchsuchen lassen.
  • „Status“: Hier können Sie bestimmen, ob nach bereits aktivierten Signalen, die einen Ausbruch aus einem vollendeten Kursmuster anzeigen (ausgebrochene Signale) und/oder nach ausgebildeten (aus einem Muster bislang noch nicht ausgebrochenen) Signalen gesucht werden soll. Achtung: Für die Signale „Kerzenformationen“ und „Trading-Strategien“ muss als Status „Ausgebildet“ gewählt sein.
  • „Zeithorizont“: Hier legen Sie die Länge der Muster-Ausdehnung fest, also ob nach kurz-, mittel- und/oder langfristigen Signalen gesucht werden soll.
  • „Zeitebene“: Hier können Sie die Zeitfenster bestimmen, in denen sich die Signale ausbilden müssen, nach denen das Pattern-Scout-Widget sucht.
  • „Ausbruchsrichtung“: Hier können Sie bestimmen, ob nach Signalen gesucht werden soll, die einen Long- bzw. einen Short-Einstieg nahelegen.
  • „Renditeerwartung in %“: Hier können Sie gezielt nach Signalen suchen, die voraussichtlich eine bestimmte Rendite erwarten lassen, die vom Pattern-Scout-Widget auf Basis charttechnischer Kurszielermittlung automatisch errechnet wurde.
  • „CRV (Chance-Risiko-Verhältnis)“: Für ausgebrochene Signale errechnet der Pattern Scout automatisch Kursmarken. Aus diesen wird ein CRV berechnet, nach dessen Wertebereich Sie hier filtern können.
  • „Signale auswählen“: Hier können Sie die Signale auswählen, nach denen gesucht werden soll. Im Menüpunkt „beliebte Signale“ haben wir einige sehr bekannte Signale bereits vorausgewählt (Trendkanal, Symmetrisches Dreieck Top, Symmetrisches Dreieck Boden, Steigendes Dreieck, Fallendes Dreieck, Flagge, Turtle System 1 Long, Turtle System 1 Short). Klicken Sie auf „alle Signale“, um den gesamten Katalog an Signalen zu sehen und sich die passenden auszuwählen.

Haben Sie Ihre gewünschten Filtereinstellungen vorgenommen, haben Sie zwei Möglichkeiten:

  1. „Filter anwenden“: Klicken Sie auf diesen Button, um in den Bereich „Signale“ zu springen. Dort werden Ihnen dann alle Signale angezeigt, die zu Ihren Filtereinstellungen passen.
  2. „Filter speichern“ (exklusiv für Abonnenten von Guidants PROup/PROmax): Klicken Sie auf diesen Button, um Ihre Filtereinstellungen zu speichern. Gespeicherte Filter finden Sie im Bereich „Meine: Filter“.

Tipp: Sie können gefundene Signale von Werten, die sich in Ihren Watchlisten und Depots befinden, auch im persönlichen Stream anzeigen lassen. Diese Option aktivieren oder deaktivieren Sie unter Benachrichtigungen in „Mein Guidants“ (Stift-Icon über Ihrem Avatar).

Bereich „Meine: Filter“ (exklusiv PROup/PROmax)

Filter anwenden/löschen

Hier finden Sie eine Übersicht aller Filter, die Sie im Bereich „Pattern Scout Filter“ angelegt und gespeichert haben. Einen angelegten Filter können Sie direkt anwenden oder ihn wieder löschen. Klicken Sie auf „anwenden“, wechselt der Pattern Scout zur Ansicht der Trefferliste mit den gefundenen Signalen an.

Alarm an/aus

Im Menü „Alarm“ können Sie festlegen, ob Sie Benachrichtigungen erhalten möchten, wenn der Pattern Scout ein neues Signal gefunden hat, das zu diesem Filter passt. Die Benachrichtigung erhalten Sie über den persönlichen Stream als auch per Email.

Das Alarm-System vom Pattern Scout verhält sich folgendermaßen:
a) Wenn die Alarm-Funktion im Pattern Scout eingeschalten ist, dann erscheint eine entsprechende Meldung im Sticky-Bereich vom Persönlichen Stream. Sie erhalten zudem automatisch eine Benachrichtigung per Email.
b) Das Meldeverhalten von a) (inklusive Email-Benachrichtigung) kann man nur ausschalten, wenn man den Alarm im Pattern Scout deaktiviert
c) Chartsignale von Werten aus Watchlisten/Depots erscheinen im „Durchlaufbereich“ des Persönlichen Streams, es erfolgen jedoch keine Email-Benachrichtigungen. Diese Funktion kann man ausschalten über die Einstellungen unter Benachrichtigungen in „Mein Guidants“.

ps-signale

Die Benachrichtigungen erscheinen im oberen Bereich des persönlichen Streams. Diese Benachrichtigungen können Sie wegklicken. Es werden jeweils nur die aktuellsten Signale angezeigt.

Bereich „Meine: Favoriten“ (exklusiv PROup/PROmax)

Haben Sie ein Signal gefunden, das Sie gerne weiter beobachten möchten, können Sie dieses zu Ihrem Favoriten ernennen. Klicken Sie hierzu im Bereich „Signale“ (nur verfügbar in den Darstellungen „Ticker“ und „Liste“) einfach auf das Bookmark-Symbol. Eine Übersicht Ihrer favorisierten Signale mit allen wesentlichen Informationen finden Sie dann im Bereich „Meine Favoriten“.

Auch hier haben Sie die Möglichkeit, zwischen einer Chart-, Ticker- und Listen-Darstellung zu wählen. Die Matrix-Darstellung ist hier nicht verfügbar.

Möchten Sie ein Signal aus Ihrer Favoriten-Liste löschen, klicken Sie einfach auf das Bookmark-Symbol. Wenn Sie das nächste Mal den Bereich „Meine Favoriten“ öffnen, ist das Signal entfernt.

Verknüpfung mit Chart

Ist das Pattern-Scout-Widget mit dem Chart-Widget verknüpft, wird Ihnen ein Signal direkt im Chart-Widget angezeigt, wenn Sie darauf klicken. Alternativ können Sie auch ein Signal mit der Maus anklicken und es aus dem Widget ziehen.

Erklärung der Signale

Chartmuster

Doppeltief: Ein Doppeltief ist eine bullische Trendwendeformation, die entsteht, wenn der Kursverlauf auf ein zuvor gebildetes Tief zurückfällt, dort jedoch nach oben abdreht. Das Doppeltief ist bestätigt, wenn der Kurs über den höchsten Punkt zwischen den beiden Tiefs ansteigt.

Doppeltop: Ein Doppeltop ist eine bärische Trendwendeformation, die entsteht, wenn der Kursverlauf auf ein zuvor gebildetes Hoch ansteigen kann, dort jedoch nach unten abdreht. Das Doppeltop ist bestätigt, wenn der Kurs im Anschluss unter den tiefsten Kurs zwischen den beiden Hochpunkten zurückfällt.

Dreifachtief: Ein Dreifachtief ist eine bullische Trendwendeformation, die entsteht, wenn der Kursverlauf auf ein zuvor gebildetes und nochmals erreichtes Tief zurückfällt, dort jedoch nach oben dreht. Das Dreifachtief ist bestätigt, wenn der Kurs über den höchsten Punkt zwischen den drei Tiefs ansteigt.

Dreifachtop: Ein Dreifachtop ist eine bärische Trendwendeformation, die entsteht, wenn der Kursverlauf auf ein zuvor gebildetes und nochmals erreichtes Hoch ansteigen kann, dort jedoch nach unten abdreht. Das Dreifachtop ist bestätigt, wenn der Kurs im Anschluss unter den tiefsten Kurs zwischen den drei Hochpunkten zurückfällt.

Fallender Keil: Ein Keil ähnelt einem Dreieck, wobei beide Begrenzungslinien in die gleiche Richtung geneigt sind. Ein fallender Keil im bärischen Haupttrend gilt als Trendwendeformation und ist damit bullisch zu werten. Ein fallender Keil im bullischen Haupttrend gilt als Konsolidierungsformation und ist ebenfalls bullisch zu werten.

Fallendes Dreieck (Descending Triangle): Beim fallenden Dreieck befindet sich die horizontale Begrenzungslinie – im Gegensatz zum steigenden Dreieck – auf der Unterseite, während die Oberseite durch eine absteigende Trendlinie begrenzt wird. Entsprechend lassen sich fallende Dreiecke häufig als Trendfortsetzungsformationen in Abwärtstrends auffinden.

Flagge: Die Flagge ist eine dem Trendkanal ähnelnde, gegen den Haupttrend gerichtete Konsolidierungsformation, bei der sich der Kursverlauf mittels zweier paralleler Trendlinien eingrenzen lässt. Flaggen sind in der Regel Trendfortsetzungsformationen.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation (Invers): Die inverse SKS ist eine Trendwendeformation im Rahmen eines Abwärtstrends. Dabei rahmen zwei lokale Tiefpunkte ein absolutes Tief ein. Das Signal zur Trendwende entsteht, wenn der Kurs über die Verbindungslinie der Hochs der beiden kleineren lokalen Tiefpunkte ausbricht.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation: Die SKS ist eine Trendwendeformation, die in Aufwärtstrends auftritt. Dabei rahmen zwei lokale Hochpunkte ein absolutes Hoch ein. Das Signal zur Trendwende entsteht, wenn der Kurs unter die Verbindungslinie der Tiefs der beiden kleineren lokalen Hochpunkte zurücksetzt.

Steigender Keil: Ein Keil ähnelt einem Dreieck, wobei beide Begrenzungslinien in die gleiche Richtung geneigt sind. Ein steigender Keil im bullischen Haupttrend gilt als Trendwendeformation und ist damit bärisch zu werten. Ein steigender Keil im bärischen Haupttrend gilt als Konsolidierungsformation und ist ebenfalls bärisch zu werten.

Steigendes Dreieck (Ascending Triangle): Das steigende Dreieck wird auf der Oberseite durch eine horizontale Triggerlinie und auf der Unterseite durch eine ansteigende Trendlinie begrenzt. Es tritt in der Regel in Aufwärtstrends auf und hat Trendfortsetzungscharakter.

Symmetrisches Dreieck: Das symmetrische Dreieck ist eine Trendfortsetzungsformation, bei der der Kurs innerhalb zweier sich verengender, gleichwinkliger Trendlinien oszilliert, während gleichzeitig die Schwankungsbreite kontinuierlich abnimmt. Idealerweise erfolgt im letzten Drittel des Dreiecks der Ausbruch in Trendrichtung.

Trendkanal: Ein Trendkanal grenzt die Schwankungsbreite des Kursverlaufs innerhalb eines Trends ein und entsteht durch die Parallelprojektion einer bestehenden Trendlinie durch die Extremwerte auf der gegenüberliegenden Seite. Das Verlassen eines Trendkanals generiert je nach Ausbruchsrichtung ein Kauf- bzw. Verkaufssignal.

Unterstützungslinie: Eine Unterstützungslinie entsteht durch die Verbindung von mehreren relativen Tiefpunkten im Kursverlauf, die exakt oder annähernd auf einer Geraden liegen. Der Durchbruch einer Unterstützungslinie nach unten gilt als bärisches Signal.

Widerstandslinie: Eine Widerstandslinie entsteht durch die Verbindung von mehreren relativen Hochpunkten im Kursverlauf, die exakt oder annähernd auf einer Geraden liegen. Der Durchbruch einer Widerstandslinie nach oben gilt als bullisches Signal.

Kerzenformationen

10 New Price Lines: Die „New Prices“ sind eine Kette aus Candlesticks, die sowohl aus weißen als auch schwarzen Kerzen bestehen können. Wesentlich ist die Tatsache, dass mit jeder Kerze ein höheres Hoch als bei der vorherigen gebildet wird. Ihr Auftreten signalisiert hohe Trenddynamik.

12 New Price Lines: Die „New Prices“ sind eine Kette aus Candlesticks, die sowohl aus weißen als auch schwarzen Kerzen bestehen können. Wesentlich ist die Tatsache, dass mit jeder Kerze ein höheres Hoch als bei der vorherigen gebildet wird. Ihr Auftreten signalisiert hohe Trenddynamik.

13 New Price Lines: Die „New Prices“ sind eine Kette aus Candlesticks, die sowohl aus weißen als auch schwarzen Kerzen bestehen können. Wesentlich ist die Tatsache, dass mit jeder Kerze ein höheres Hoch als bei der vorherigen gebildet wird. Ihr Auftreten signalisiert hohe Trenddynamik.

8 New Price Lines: Die „New Prices“ sind eine Kette aus Candlesticks, die sowohl aus weißen als auch schwarzen Kerzen bestehen können. Wesentlich ist die Tatsache, dass mit jeder Kerze ein höheres Hoch als bei der vorherigen gebildet wird. Ihr Auftreten signalisiert hohe Trenddynamik.

Above the Stomach: „Above the Stomach“ ist eine Zwei-Kerzen-Formation, die ein bullisches Reversal darstellt. Sie entsteht in einem Abwärtstrend und beinhaltet eine schwarze Kerze gefolgt von einer weißen Kerze. Die weiße Kerze liegt mit ihrem Eröffnungskurs oberhalb des mittleren Bereichs der schwarzen Kerze und bildet einen weißen Kerzenkörper mit kurzem Docht und Lunte aus. Im Anschluss ist von einem Bruch der Abwärtsbewegung auszugehen.

Below the Stomach: „Below the Stomach“ ist eine Zwei-Kerzen-Formation, die ein bärisches Reversal darstellt. Sie entsteht in einem Aufwärtstrend und beinhaltet eine weiße Kerze gefolgt von einer schwarzen Kerze. Die schwarze Kerze liegt mit ihrem Eröffnungskurz unterhalb des mittleren Bereichs der weißen Kerze und bildet einen schwarzen Kerzenkörper mit kurzem Docht und Lunte aus. Die Theorie geht im Anschluss von einem Bruch der Aufwärtsbewegung aus.

Breakaway Bearish: Nach einer langen weißen Kerze eröffnet der Markt innerhalb eines Aufwärtstrends mit einem Aufwärtsgap und steigt über zwei weitere Kerzen tendenziell weiter an. Die fünfte, eine lange schwarze Kerze, vollendet das bärische Reversal-Muster, indem sie in das Aufwärtsgap der zweiten Kerze zurücksetzt.

Breakaway Bullish: Nach einer langen schwarzen Kerze eröffnet der Markt innerhalb eines Abwärtstrends mit einem Abwärtsgap und fällt über zwei weitere Kerzen tendenziell weiter ab. Die fünfte, eine lange weiße Kerze, vollendet das bullische Reversal-Muster, indem sie in das Abwärtsgap der zweiten Kerze ansteigt.

Dark Cloud Cover: In einem Aufwärtstrend eröffnet der Markt nach einer langen weißen Kerze oberhalb des Hochs dieser Kerze. Allerdings setzt im weiteren Verlauf ein Abverkauf ein und es bildet sich ein langer schwarzer Kerzenkörper. Ein „Dark Cloud Cover“ ist so ein Indiz für Marktschwäche und eine einsetzende Abwärtskorrektur.

Deliberation: In einem Aufwärtstrend schließen drei weiße Kerzen jeweils über dem Hoch der Vorgängerkerze, wobei die letzte einen kurzen Körper hat („Doji“, „Spinning Top“). Diese letzte Kerze signalisiert aufkommende Trendschwäche und ein mögliches Reversal. Entsprechend sollte im Anschluss die Bildung einer schwarzen Kerze zur Bestätigung abgewartet werden.

Dragonfly Doji: Der „Dragonfly Doji“ ist eine Ein-Kerzen Formation, gekennzeichnet durch eine marginale Differenz zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs. Dabei weist der „Dragonfly Doji“ keinen oder nur einen kurzen Docht bei einer relativ großen Lunte auf. Dieses bullische Reversal zeigt in einem Abwärtstrend eine Dominanz der Bullen an und kann ein Indiz für die Beendigung des Abwärtstrends sein.

Engulfing Bearish: Wenn der Körper einer langen weißen Kerze innerhalb eines Aufwärtstrends vom Körper der nachfolgenden schwarzen Kerze vollumfänglich umfasst wird, so spricht man von einem „Bearish Engulfing Pattern“. Dieses Muster indiziert aufkommende Marktschwäche und einen bärischen Trendwechsel.

Engulfing Bullish: Wenn der Körper einer langen schwarzen Kerze innerhalb eines Abwärtstrends vom Körper der nachfolgenden weißen Kerze vollumfänglich umfasst wird, so spricht man von einem „Bullish Engulfing Pattern“. Dieses Muster signalisiert aufkommende Marktstärke und einen bullischen Trendwechsel.

Evening Doji Star: In einem Aufwärtstrend folgt auf eine lange weiße Kerze ein „Doji“ mit einem Aufwärtsgap. Der Handel findet in einer engen Spanne statt, ohne die bullischen Vorgaben der vorherigen Kerze in weitere Kursgewinne umzumünzen. Ein „Evening Doji Star“ zeigt eine deutliche Schwäche im Aufwärtstrendverhalten an, die durch einen Kursrückgang am Folgetag (schwarze Kerze) bestätigt wird und klar bärisch zu werten ist.

Gravestone Doji: Der „Gravestone Doji“ ist eine Ein-Kerzen-Formation und verhält sich invers zum „Dragonfly Doji“. Diese Formation zeigt bei einem kleinen Kerzenkörper keine oder nur eine kurze Lunte bei relativ langem Docht. Der „Gravestone Doji“ wird grundsätzlich als bärisches Reversal gewertet und kann das Ende eines Aufwärtstrends ankündigen.

Hammer: Der Hammer ist ein Trendwende-Muster nach einem ausgeprägten Abwärtstrend. Der Kerzenkörper ist klein, positiv oder negativ, mit einer Lunte, die mindestens zweimal so lang sein sollte wie der Kerzenkörper sowie ohne Docht oder mit nur sehr kurzem Docht (max. die Länge des Kerzenkörpers). Der Hammer muss jedoch von einer nachfolgenden längeren weißen Kerze als Trendwende-Muster bestätigt werden.

Hanging Man: Ein „Hanging Man“ ist eine Ein-Kerzen-Formation, bei der innerhalb einer Kerze nach einem deutlichen Anstieg ein Abverkauf stattfindet, ehe der Markt wieder an das Kerzenhoch zurückdreht. Dies indiziert Marktschwäche und weiter fallende Kurse werden wahrscheinlich. Das Muster wird durch eine schwarze Folgekerze bestätigt.

Harami Cross Bearish: Nach einer langen weißen Kerze innerhalb eines Aufwärtstrends fallen die Kurse deutlich ab und es entsteht ein „Doji“ (kurze Handelspanne, Eröffnungs- und Schlusskurs auf gleichem Niveau) innerhalb des ersten Kerzenkörpers. Dieses Muster ist ein Indiz für das Ende eines Aufwärtstrends.

Harami Cross Bullish: Nach einer langen schwarzen Kerze innerhalb eines Abwärtstrends steigen die Kurse deutlich an und es entsteht ein „Doji“ (kurze Handelspanne, Eröffnungs- und Schlusskurs auf gleichem Niveau) innerhalb des ersten Kerzenkörpers. Dieses Muster ist ein Indiz für das Ende eines Abwärtstrends.

Inverted Hammer: Dieses Muster ist, wie der Name sagt, die auf den Kopf gestellte Variante des „Hammers“: ein kurzer Kerzenkörper unter einem langen Docht. Es signalisiert ebenfalls eine kurzfristige Bodenbildung und die Chance auf einen darauffolgenden Anstieg bzw. ein bullisches Reversal.

Ladder Bottom: Dieses Fünf-Kerzen-Muster innerhalb eines Abwärtstrends beginnt mit vier fallenden schwarzen Kerzen, wobei die letzte einen „Inverted Hammer“ darstellt. Die folgende lange weiße Kerze eröffnet mit einem Gap über der vierten und schließt nahe des Kerzenhochs – ein deutliches Signal für einen bullischen Trendwechsel.

Long Legged Doji: Der „Long Legged Doji“ signalisiert Marktunsicherheit. Diese Ein-Kerzen-Formation schließt dicht oder gleich dem Eröffnungskurs und hat einen ebenso langen Docht wie die Lunte. Aufgrund der erhöhten Volatilität in bullischer sowie bärischer Richtung mit Schlusskurs nah am Eröffnungskurs, kann der „Long Legged Doji“ den Abbruch eines Trends ankündigen.

Mat Hold: Diese bullische Kerzenformation besteht aus fünf Kerzen, bei denen die erste – eine lange weiße Kerze – von drei kleinen schwarzen Kerzen korrigiert wird. Dabei eröffnet die erste schwarze Kerze oberhalb der ersten weißen Kerze und bildet so das Hoch, welches durch die fünfte, wiederum eine lange weiße Kerze, übertroffen werden muss, um das Muster zu vollenden. Damit liefert die lange weiße Kerze den Startschuss für die Fortsetzung des Aufwärtstrends.

Morning Doji Star: In einem Abwärtstrend folgt auf eine lange schwarze Kerze ein „Doji“ mit einem Abwärtsgap. Der Handel findet in einer engen Spanne statt, ohne dass die bärischen Vorgaben der vorherigen Kerze zu weiteren Kursverlusten führen. Ein „Morning Doji Star“ zeigt eine deutliche Schwäche im Abwärtstrendverhalten an, die durch einen Kursanstieg am Folgetag (weiße Kerze) bestätigt wird und klar bullisch zu werten ist.

Rising Three Methods: Diese bullische, trendfortsetzende Kerzenformation besteht aus fünf Kerzen, bei denen die erste, eine lange weiße Kerze, von drei kleinen schwarzen Kerzen deutlich korrigiert wird. Die fünfte, wiederum eine lange weiße Kerze, vollendet das Muster mit einem Anstieg über das Hoch der ersten weißen Kerze.

Side-By-Side White Lines Bearish: Dieses bärische Fortsetzungsmuster besteht aus einer schwarzen Kerze innerhalb eines Abwärtstrends, welches von der folgenden Kerze mit einem Gap nochmals unterschritten wird. Diese Kerze kann zwar höher schließen, aber weder ihr noch der darauffolgenden weißen Kerze gelingt ein Anstieg über das Gap. Im Anschluss ist entsprechend mit weiter fallenden Kursen zu rechnen.

Side-By-Side White Lines Bullish: Dieses bullische Fortsetzungsmuster besteht aus einer weißen Kerze innerhalb eines Aufwärtstrends, welche von der folgenden Kerze mit einem Gap nochmals übertroffen wird. Diese Kerze schließt nicht nur höher, zudem wird auch das gerissene Gap nicht geschlossen. Die Folgekerze ist ebenfalls weiß und verbleibt über dem Niveau des Gaps. Im Anschluss ist entsprechend mit weiter steigenden Kursen zu rechnen.

Three Black Crows: Drei schwarze Krähen, also drei aufeinanderfolgende lange schwarze Kerzen innerhalb eines Aufwärtstrends, deren Hoch- und Tiefpunkte jeweils leicht tiefer liegen als die der Vorgängerkerze, sind ein relativ sicheres Anzeichen für das nahe Ende des Aufwärtstrends.

Three Line Strike Bearish: Nach drei Kerzen mit fallenden Kursen und tieferen Tiefs innerhalb eines Abwärtstrends findet mit der vierten Kerze ein Anstieg über das Hoch der ersten Kerze statt. Damit wurde innerhalb einer Kerze die komplette Aufwärtskorrektur vollzogen und eine anschließende Fortsetzung des Abwärtstrends wird wahrscheinlich.

Three Line Strike Bullish: Nach drei Kerzen mit steigenden Kursen und höheren Hochs innerhalb eines Aufwärtstrends findet mit der vierten Kerze ein Abverkauf unter das Tief der ersten Kerze statt. Damit wurde innerhalb einer Kerze die komplette Korrektur vollzogen und eine anschließende Fortsetzung des Aufwärtstrends wird wahrscheinlich.

Three White Soldiers: Drei weiße Soldaten, also drei aufeinanderfolgende lange weiße Kerzen innerhalb eines Abwärtstrends, deren Hoch- und Tiefpunkte jeweils leicht höher liegen als die der Vorgängerkerze, sind ein relativ sicheres Anzeichen für das nahe Ende des Abwärtstrends.

Thrusting: Wenn in einem Abwärtstrend der Kurs nach einer langen schwarzen Kerze mit einem Abwärtsgap eröffnet, sich jedoch im Kerzenverlauf erholt und zu einer langen weißen Kerze formiert, so spricht man von einem „Thrusting“. Dieses tendenziell bärische Muster kann bei einem Ausbruch der weißen Kerze über das Tief der schwarzen Kerze jedoch auch Trendwendecharakter haben.

Trading-Strategien

Expansion Breakout: In dieser Handelsstrategie von Jeff Cooper wird der Basiswert knapp über dem Hoch des Vortages gekauft, nachdem mit der vorherigen Kerze ein 40-Kerzenhoch erreicht wurde und die aktuelle Handelsspanne (Tief zu Hoch) die der letzten 9 Kerzen übertrifft. Als Stop-Loss dient ein 1-%-Abstand zum aktuellen Tief.

Expansion Pivot Long: In dieser Handelsstrategie von Jeff Cooper wird der Basiswert knapp über dem Hoch der vorherigen Kerze gekauft, nachdem am Vortag zum einen die Handelsspanne der letzten 9 Kerzen übertroffen und zum anderen ein gleitender 50-Tage-Durchschnitt nach oben durchbrochen wurde. Als Stop-Loss dient ein 1-%-Abstand zum aktuellen Tief.

Lizard Day Long: In dieser Handelsstrategie von Jeff Cooper wird der Basiswert knapp über dem Hoch der vorherigen Kerze gekauft, nachdem am Vortag ein 10-Kerzen-Tief ausgebildet wurde, der Kurs im Anschluss jedoch anzog und im oberen Kerzenviertel schloss. Als Stop-Loss dient ein 1-%-Abstand zum aktuellen Tief.

1-2-3-Pullback Long: Diese Tradingstrategie von Jeff Cooper liefert ein Kaufsignal, wenn nach einer 1-2-3-Korrektur – drei aufeinanderfolgenden Handelstagen mit niedrigeren Tagestiefstpunkten – am Folgetag das Hoch des ersten Tages übertroffen wird. Die Indikatoren „ADX“ und „DMI“ von Welles Wilder werden dabei zusätzlich zur Filterung besonders starker Trendphasen eingesetzt.

One Eighty Long: Diese Tradingstrategie von Jeff Cooper liefert ein Kaufsignal, wenn nach einem Tag mit fallenden Kursen und einem Schlusskurs im untersten Viertel der Tageskerze der Folgetag eine bullische Kerze mit einem Schlusskurs im obersten Viertel liefert und zugleich die gleitenden Durchschnitte der letzten 10 und 50 Tage nach oben durchbrochen werden.

Gilligans Island Long: Diese Tradingstrategie von Jeff Cooper liefert ein Kaufsignal, wenn an einem Tag mit einer Eröffnung per Abwärtsgap und einem Rückfall auf ein Zweimonatstief ein Intradayreversal zu einem Schlusskurs in der oberen Hälfte der Tageskerze führt. Am Folgetag kann eine Longposition eingegangen werden, wenn der Kurs 0,10 % über dem Vortageshoch liegt.

Boomer Long: Diese Tradingstrategie von Jeff Cooper liefert ein Kaufsignal in einer bullischen Trendphase, wenn nach einem Insideday (Hoch der aktuellen Kerze niedriger, Tief der aktuellen Kerze höher als die des Vortages) ein weiterer Insideday folgt. Die Indikatoren „ADX“ und „DMI“ von Welles Wilder werden dabei zusätzlich zur Filterung besonders starker Trendphasen eingesetzt. Am Folgetag kann eine Longposition eingegangen werden, wenn der Kurs 0,10 % über dem Vortageshoch liegt.

Jack In The Box Long: Diese Tradingstrategie von Jeff Cooper liefert ein Kaufsignal, wenn nach einem Handelstag mit Expansion Breakout (es muss ein Zweimonatshoch vorliegen und die Kerze die größte Handelsspanne der letzten 9 Tage besitzen) ein Insideday (Hoch der aktuellen Kerze niedriger, Tief der aktuellen Kerze höher als die des Vortages) folgt. Am Folgetag kann eine Longposition eingegangen werden, wenn der Kurs 0,10% über dem Vortageshoch liegt.

Ross 1-2-3 Tief: Nach einem neuen lokalen Tief im Rahmen eines Abwärtstrends (Punkt 1) steigt der Kurs des Basiswertes kurzfristig auf ein Korrekturhoch (Punkt 2) und setzt von dort in Richtung des Tiefs bei Punkt 1 zurück, ohne es zu unterschreiten. So bildet sich ein höheres Tief (Punkt 3). Wird anschließend das Zwischenhoch bei Punkt 2 überschritten, entsteht ein Kaufsignal.

Turtle System 1 long: Dieses trendfolgende Handelssystem (Regeln zu Einstieg, Ausstieg und Stop-Loss sind von Anfang an definiert) erzeugt ein Longsignal, wenn ein neues 20-Tage-Hoch ausgebildet wird. Die Position wird zu dem Zeitpunkt wieder verkauft, wenn sich ein neues 10-Tage-Tief ausgebildet hat. Zusätzlich wird der Einstieg mit einem automatischen Stop-Loss abgesichert, der sich an der Average True Range, der echten Schwankungsbreite einer 20-Tagesperiode, orientiert.

Turtle System 2 long: Dieses trendfolgende Handelssystem (Regeln zu Einstieg, Ausstieg und Stop-Loss sind von Anfang an definiert) erzeugt ein Longsignal, wenn ein neues 55-Tage-Hoch ausgebildet wird. Die Position wird zu dem Zeitpunkt wieder verkauft, wenn sich ein neues 20-Tage-Tief ausgebildet hat. Zusätzlich wird der Einstieg mit einem automatischen Stop-Loss abgesichert, der sich an der Average True Range, der echten Schwankungsbreite einer 20-Tagesperiode, orientiert.

Expansion Breakdown: In dieser Handelsstrategie von Jeff Cooper wird der Basiswert knapp unter dem Tief des Vortages leer verkauft, nachdem mit der vorherigen Kerze ein 40-Kerzen-Tief erreicht wurde und die aktuelle Handelsspanne (Hoch zu Tief) die der letzten 9 Kerzen übertrifft. Als Stop-Loss dient ein 1-%-Abstand zum aktuellen Hoch.

Expansion Pivot Short: In dieser Handelsstrategie von Jeff Cooper wird der Basiswert knapp unter dem Tief der vorherigen Kerze verkauft, nachdem am Vortag zum einen die Handelsspanne der letzten 9 Kerzen übertroffen und zum anderen ein gleitender 50-Tage-Durchschnitt nach unten durchbrochen wurde. Als Stop-Loss dient ein 1-%-Abstand zum Vortagesschlusskurs.

Lizard Day Short: In dieser Handelsstrategie von Jeff Cooper wird der Basiswert knapp unter dem Tief der vorherigen Kerze leer verkauft, nachdem am Vortag ein 10-Kerzen-Hoch ausgebildet wurde, der Kurs im Anschluss jedoch abfiel und im unteren Kerzenviertel schloss. Als Stoploss dient ein 1-%-Abstand zum aktuellen Hoch.

1-2-3-Pullback Short: Diese Tradingstrategie von Jeff Cooper liefert ein Verkaufssignal, wenn nach einer 1-2-3-Rally – drei aufeinanderfolgenden Handelstagen mit höheren Tageshöchstpunkten – am Folgetag das Tief des ersten Tages unterschritten wird. Die Indikatoren „ADX“ und „DMI“ von Welles Wilder werden dabei zusätzlich zur Filterung besonders starker Trendphasen eingesetzt.

One Eighty Short: Diese Tradingstrategie von Jeff Cooper liefert ein Verkaufssignal, wenn nach einem Tag mit steigenden Kursen und einem Schlusskurs im obersten Viertel der Tageskerze der Folgetag eine bärische Kerze mit einem Schlusskurs im untersten Viertel liefert und zugleich die gleitenden Durchschnitte der letzten 10 und 50 Tage nach unten durchbrochen werden.

Gilligans Island Short: Diese Tradingstrategie von Jeff Cooper liefert ein Verkaufssignal, wenn an einem Tag mit einer Eröffnung per Aufwärtsgap und einem Anstieg auf ein Zweimonatshoch ein Intradayreversal zu einem Schlusskurs in der unteren Hälfte der Tageskerze führt. Am Folgetag kann eine Shortposition eingegangen werden, wenn der Kurs 0,10 % unter dem Vortagestief liegt.

Boomer Short: Diese Tradingstrategie von Jeff Cooper liefert ein Verkaufssignal in einer bärischen Trendphase, wenn nach einem Insideday (Hoch der aktuellen Kerze niedriger, Tief der aktuellen Kerze höher als die des Vortages) ein weiterer Insideday folgt. Die Indikatoren „ADX“ und „DMI“ von Welles Wilder werden dabei zusätzlich zur Filterung besonders starker Trendphasen eingesetzt. Am Folgetag kann eine Shortposition eingegangen werden, wenn der Kurs 0,10 % unter dem Vortagestief liegt.

Turtle System 1 short: Dieses trendfolgende Handelssystem (Regeln zu Einstieg, Ausstieg und Stop-Loss sind von Anfang an definiert) erzeugt ein Shortsignal, wenn ein neues 20-Tage-Tief ausgebildet wird. Die Position wird zu dem Zeitpunkt wieder verkauft, wenn sich ein neues 10-Tage-Hoch ausgebildet hat. Zusätzlich wird der Einstieg mit einem automatischen Stop-Loss abgesichert, der sich an der Average True Range, der echten Schwankungsbreite einer 20-Tagesperiode, orientiert.

Turtle System 2 short: Dieses trendfolgende Handelssystem (Regeln zu Einstieg, Ausstieg und Stop-Loss sind von Anfang an definiert) erzeugt ein Shortsignal, wenn ein neues 55-Tage-Tief ausgebildet wird. Die Position wird zu dem Zeitpunkt wieder verkauft, wenn sich ein neues 20-Tage-Hoch ausgebildet hat. Zusätzlich wird der Einstieg mit einem automatischen Stop-Loss abgesichert, der sich an der Average True Range, der echten Schwankungsbreite einer 20-Tagesperiode, orientiert.

Andere

Gap: Beim Up Gap (Gap Up) eröffnet beispielweise eine Aktie oberhalb des Höchstkurses des Vortags. Beim Down Gap (Gap Down) eröffnet eine Aktie unterhalb des Tiefstkurses des Vortags. Das Gap umschreibt also die Preisstrecke, in deren Bereich die Aktie nicht gehandelt wurde. Im Devisenmarkt gibt es unter der Woche keine Gaps, da der Handel durchgehend stattfindet. Gaps werden klassifiziert in Common Gaps, Breakaway Gaps, Measuring Gaps und Exhaustion Gaps. Eine Sonderform ist das Ex-Dividenden-Gap. Trader, die auf Margin (also Hebel) handeln, schließen ihre Positionen oft noch vor Tagesschluss, um nicht dem Gap-Risiko ausgesetzt zu sein.

20-Tagestief: Ein neues 20-Tagestief wird dann erreicht, wenn der aktuelle Kurs niedriger liegt als jeder andere Kurs in den vergangenen 20 Handelstagen. Dabei handelt es sich um ein bärisches Signal.

52-Wochentief: Ein neues 52-Wochentief wird dann erreicht, wenn der aktuelle Kurs niedriger liegt als jeder andere Kurs in den vergangenen 52 Wochen. Dabei handelt es sich um ein stark bärisches Signal.

20-Tageshoch: Ein neues 20-Tageshoch wird dann erreicht, wenn der aktuelle Kurs höher liegt als jeder andere Kurs in den vergangenen 20 Handelstagen. Dabei handelt es sich um ein bullisches Signal.

52-Wochenhoch: Ein neues 52-Wochenhoch wird dann erreicht, wenn der aktuelle Kurs höher liegt als jeder andere Kurs in den vergangenen 52 Wochen. Dabei handelt es sich um ein stark bullisches Signal.

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