Knock-out-Rechner

Das Guidants Widget Knock-out-Rechner berechnet, welchen Preis ein Knock-out-Zertifikat voraussichtlich haben wird, wenn sein Basiswert ein bestimmtes Kursziel erreicht.

Knock-Out Rechner

Was ist ein Knock-out?

Knock-outs zählen zur Gruppe der Derivate und zur Untergruppe der Hebelprodukte. Sie sind durch ihre verstärkte Hebelwirkung besonders für risikofreudige und kurzfristig orientierte Anleger interessant.

So funktioniert ein
Knock-out-Zertifikat

Der Anleger setzt auf die Kursentwicklung eines Basiswerts – sowohl auf fallende als auch auf steigende Kurse. Dabei kann es sich um die Kursentwicklung einer speziellen Aktie handeln, die Entwicklung des DAX insgesamt oder auch beispielsweise um das Verhältnis des Dollars zum Euro. Das Zertifikat kann auch vor Ende der Laufzeit verfallen, wenn eine bestimmte Knock-out-Schwelle vom Basiswert berührt oder durchbrochen wird.

Mit Knock-out-Zertifikaten kann der Anleger schon mit einem relativ geringen Einsatz voll an der Entwicklung des Basiswerts partizipieren. Möglich macht das der Hebel, der entsprechend hohe Gewinnchancen eröffnet. Dem steht ein erhöhtes Risiko gegenüber. Je näher sich der Preis an der Barriere befindet, desto höher ist der Hebel.

Knock-outs bieten aufgrund ihres Hebels hohe Gewinnchancen – das ist sowohl ein Vor- als auch ein Nachteil, da sich aus einem größeren Hebel auch ein größeres Risiko ergibt. Der Handel mit Knock-out-Zertifikaten eignet sich daher nicht für Anleger mit schwachen Nerven oder die langfristig ihr Kapital anlegen wollen. Für Anleger, die jedoch auch in einem weniger volatilen Markt Gewinne mitnehmen möchten, eignen sich Knock-outs ganz hervorragend.

Der Knock-out-Rechner
von Guidants

Das Guidants Widget Knock-out-Rechner berechnet, welchen Preis ein Knock-out-Zertifikat voraussichtlich haben wird, wenn sein Basiswert ein bestimmtes Kursziel erreicht. Die Bedienung ist denkbar einfach: Zertifikat auswählen und das Kursziel des Basiswerts eingeben. Optional gibt es die Möglichkeit, sich Preise für mehrere Kursszenarien, Einstiegsniveaus und Stop-Loss-Schwellen ausrechnen zu lassen. Außerdem kann man nach den gängigen Money-Management-Regeln eine Stückzahl berechnen lassen, die maximal gekauft werden könnte, um einen möglichen Verlust auf einen bestimmten Betrag zu begrenzen.

So bedienen Sie den
Knock-out-Rechner

Knock-Out-Rechner

Als erstes wählen Sie das Knock-out-Zertifikat aus, dessen Preis Sie berechnen möchten. Sie können das Zertifikat per Drag-and-Drop im Rechner ablegen, seine ISIN/WKN im Aktionsmenü unter „Produkt wählen“ eingeben oder den Rechner mit einem anderen Widget verknüpfen, das ein Zertifikat beinhaltet.

Geben Sie nun das Kursziel des Basiswerts in das Feld „Kursziel“ ein und bestätigen Sie Ihre Eingabe mit der Enter-Taste. Dann wird Ihnen im Feld „Bid Kursziel“ der Preis angezeigt, den das Zertifikat voraussichtlich haben wird, wenn sein Basiswert das Kursziel erreicht. Zusätzlich können Sie auch den Preis berechnen, den das Zertifikat bei einem bestimmten Einstiegskurs „Einstieg“ des Basiswerts oder einem Stop-Loss-Niveau „Stop-Loss“ voraussichtlich haben wird.

Hinweis: Möchten Sie einen Betrag mit Nachkommastellen angeben, verwenden Sie zur Trennung zu den Dezimalstellen ein Komma (richtig: 1,37 / falsch: 1.37)

Knock-Out-Rechner Money-Management

Money-Management

Der Knock-out-Rechner kalkuliert auf Wunsch auch die Zahl an Zertifikaten, die Sie bei einem definierten Risiko kaufen könnten. Betätigen Sie dazu im Knock-out-Rechner den Button „Money-Management“ oben rechts. Dadurch erscheinen die Felder „Gebühren“ und „Max. Verlust (optional)“ im unteren Bereich des „Knock-out-Rechners“. Geben Sie hierzu einen Stop-Loss-Wert des Basiswerts in das Feld „Stop-Loss“ sowie den maximalen Verlustbetrag (absolut oder relativ) ein, den Sie in Kauf nehmen möchten. Dann werden Ihnen noch weitere Informationen angezeigt:

  • Die Stückzahl des Zertifikats, die Sie unter Inkaufnahme des gesetzten Risikos kaufen könnten
  • Die Positionsgröße
  • Den potenziellen Gewinn und Verlust
Knock-Out-Rechner Gebühren

Gebühren

Unter dem Bereich „Gebühren“ können Sie nach Auswahl der dem Zertifikat zugehörigen Währung einen Betrag eingeben, die für einen Trade erhoben werden. Diese Gebühren gehen dann in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ein. Bitte beachten Sie, dass die eingegebenen Gebühren zweifach eingerechnet werden (einmal für den Kauf, einmal für den Verkauf des Zertifikats).

Chart Icon

Wichtige Hinweise

  • Die vom Rechner kalkulierten Zertifikatpreise können nur eine Annäherung an die realen Preise sein. Für alle angezeigten Informationen und Berechnungen – auch die des Money-Managements – wird daher keine Gewähr und Haftung übernommen!
  • Bei den im Rechner angezeigten Kursen des Basiswerts eines Zertifikats handelt es sich zum Teil um indikative Kurse, die von den Originalkursen des Basiswerts abweichen können.
  • Die Berechnung geht von einem konstanten Bid-Ask-Spread aus.
  • Der Rechner berücksichtigt weder Wechselkursschwankungen noch Veränderungen von Produktgebühren, die insbesondere im Zeitverlauf auftreten können und sich auf den Preis von Zertifikaten auswirken.
  • Bei der Money-Management-Berechnung kann es zu Abweichungen aufgrund von Rundungen kommen.

FAQs


Mit Knockout-Zertifikaten, auch Mini-Futures oder Turbos genannt, können Privatanleger überproportional an der Veränderung eines Basiswertes partizipieren. Sie erlauben dem Anleger sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse von Aktien, Indizes, Rohstoffen oder Währungen zu setzen. Im Gegensatz zu Optionsscheinen sind Knock-out-Zertifikate mit einer Knock-out-Barriere ausgestattet.

Die Knock-out-Barriere darf während der gesamten Laufzeit eines Knock-out-Produkts nicht berührt oder durchbrochen werden, da es ansonsten zum Eintritt des Knock-out-Ereignisses kommt. In diesem Fall endet die Laufzeit vorzeitig.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal bei Knock-out-Produkten ist die Laufzeit. Produkte mit unbegrenzter Laufzeit erfordern eine Verrechnung der Finanzierungskosten, die in der Regel täglich durch eine Anpassung des Basispreises eingepreist werden. Bei Produkten mit begrenzter Laufzeit sind die Finanzierungskosten dagegen bereits zu Beginn der Laufzeit in Form eines Aufgeldes eingerechnet.

Ein weiteres wichtiges Differenzierungsmerkmal ist das Niveau der Knock-out-Barriere und des Basispreises. Wenn die Knock-out-Schwelle dem Basispreis entspricht, beträgt der Knock-out-Betrag im Falle des Knock-out-Ereignisses 0,001 Euro je Zertifikat. Die Knock-out-Barriere kann aber auch über (Call) oder unter (Put) dem Basispreis liegen. In diesem Fall ermittelt der Emittent den Restwert, der sich aus der Differenz des Basispreises zum Kurs des Basiswerts errechnet.

Knock-out-Zertifikate eignen sich ausschließlich für spekulativ orientierte Anleger, die ihr Risiko genau einschätzen können. Denn diese Produkte ermöglichen es, die Entwicklung eines Basiswertes zu hebeln – mit entsprechend hohem Risiko. Der Hebel ergibt sich aus dem im Vergleich zum Direktinvestment in einen Basiswert geringeren Kapitaleinsatz. Dadurch reagiert der Wert des Knock-out-Zertifikates bei einer Kursbewegung des Basiswertes prozentual stärker als dieser selbst.

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